Termine / Aktuelles

Verlegung weiterer Stolpersteine

Am Sonntag, dem 3. November, begrüßen wir Katja Demnig in Weimar. Sie wird ab 14 Uhr zwölf weitere Stolpersteine verlegen. Wir möchten damit an die Familien Leopold, Eisenbruch und Eichenbronner, an Edith Berlowitz und an Sonja Bromberg erinnern.

Folgender Ablauf der Verlegungen ist geplant:
Ernst-Kohl-Straße 27, 14 Uhr:    Stolpersteine für Familie Leopold
Ernst-Thälmann-Straße 41:        Stolpersteine für Familie Eisenbruch
Paul-Schneider-Straße 44:          Stolperstein für Sonja Bromberg
Paul-Schneider-Straße 4:            Stolpersteine für Familie Eichenbronner
Schillerstraße 17, 17 Uhr:           Stolperstein für Edith Berlowitz

Über die Familien Eichenbronner und Berlowitz können Sie hier mehr erfahren. Zu den Familien Eisenbruch und Leopold haben im vergangenen Jahr Schüler geforscht, ihre Ergebnisse werden im Vorfeld der Verlegung in der Thüringer Allgemeine publiziert.

Wir laden Sie herzlich ein, an den Verlegungen teilzunehmen. Aufgrund der längeren Strecke empfehlen wir, mit dem Rad zu kommen.

Die Verlegung der Stolpersteine ist Teil unseres diesjährigen Projekts „Demokratie braucht Erinnerung“, das durch den Lokalen Aktionsplan Weimar gefördert ist.

 

Ausstellungseröffnung im Hauptbahnhof Weimar: Stolpersteine in Weimar

Wir laden Sie herzlich zur Eröffnung unserer Ausstellung „Stolpersteine in Weimar“ am 20. Oktober um 15 Uhr in den Weimarer Hauptbahnhof ein. Die Ausstellung wird bis zum 17. November in der Halle des Hauptbahnhofs kostenfrei zu sehen sein.

Sie berichtet von den Lebenswegen einiger Menschen, für die in Weimar seit 2008 Stolpersteine verlegt wurden. Die Biographien von Kurt Nehrling, Jenny Fleischer-Alt, den Familien Appel, Ortweiler und Berlowitz und anderen geben Auskunft über Weimarer Bürgerinnen und Bürger, die aus der nationalsozialistischen „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen, entrechtet und verfolgt wurden.

Die Ausstellung ist Teil des Projekts „Demokratie braucht Erinnerung“, das durch den Lokalen Aktionsplan Weimar im Rahmen des Thüringer Landesprogramms für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit gefördert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 

Demokratie braucht Erinnerung

In 2019 geschieht viel: Wir überarbeiten unsere Webseite und können sie im Rahmen unseres vom Lokalen Aktionsplan Weimar geförderten Projekts Demokratie braucht Erinnerung zudem ausbauen, um Ihnen die Ergebnisse unserer bisherigen und aktuellen Recherchearbeit zur Verfügung zu stellen. Das betrifft insbesondere die Biographien von Weimarer Verfolgten im Nationalsozialismus, aber auch generelle Informationen zu Weimar, seinen Gebäuden, Institutionen und seiner städtischen Infrastruktur zur NS-Zeit.

Darüber hinaus erforschen wir weitere Biographien, zeigen eine Ausstellung zu den Stolpersteinen in Weimar und starten ein Geschichtsprojekt an Schulen, um mit Weimarer Schülerinnen und Schülern auf lokaler Basis zur Ausgrenzung, Entrechtung und Verfolgung im Nationalsozialismus zu arbeiten. Höhepunkte dieser Arbeit werden zweifellos die Stadtrundgänge sein, welche die Schulgruppen allen Interessierten kostenfrei anbieten. Sie finden im November statt, zum Gedenken an die Novemberpogrome und zur Verlegung neuer Stolpersteine.

Doch auch schon im Sommer bieten wir kostenfreie Stadtrundgänge an. Sie orientieren sich thematisch am jeweiligen Datum: Am 10. Mai und am 20. September begeben wir uns auf die Spuren der Opfer der Deportationen von 1942. Und am 1. September, dem 80. Jahrestag des Überfalls auf Polen, erkunden wir das politische Weimar zur NS-Zeit.

Wir laden Sie ein, uns bei unseren Rundgängen, aber auch online zu begleiten!

10. 5. 2019, 12 Uhr, Treffpunkt: DNT
Rundgang zum Jahrestag der Deportation von Weimarer Jüdinnen und Juden am 10. Mai 1942

1. 9. 2019, 16 Uhr, Treffpunkt: Jenaer Straße 2
Rundgang zum Antikriegstag

20. 9. 2019, 18 Uhr, Treffpunkt: DNT
Rundgang zum Jahrestag der Deportation von Weimarer Jüdinnen und Juden am 20. September 1942

Jahresflyer 2019