Ein gefährliches Geheimnis

Rosa Schmidt

November 1938. Von ihrem Fenster aus kann sie die Männer sehen: Zügeweise kommen sie an, SA-Schergen treiben sie durch den Tunnel hinaus auf den Bahnhofsvorplatz, wo sie gesammelt und in LKW gepfercht werden. Auf dem Kopfsteinpflaster donnern diese in Richtung Buchenwald fort. Vier Tage lang geht das so, fast zehntausend Menschen kommen am Weimarer Hauptbahnhof an und werden nach Buchenwald weitertransportiert.

Rosa Schmidt hat das alles vor Augen, und sie weiß, dass ihr ein ähnliches Schicksal droht, wenn sie sich einen Fehltritt, einen falschen Satz, irgendeine Auffälligkeit leistet. Zusammen mit ihrem Mann Arthur führt sie das Hotel Hohenzollern, das direkt neben dem Bahnhof gelegen ist. Dass sie aus einem jüdischen Elternhaus stammt, verschweigt sie den Behörden, so lange sie kann.

Übers Meer nach Alexandria … und Weimar

Rosa ist eine Zugezogene. Geboren wurde sie am 3. März 1882 in Zolkiew, einer Handwerkerstadt im österreichisch-ungarischen Galizien (heute Ukraine). Von ihrer Kindheit ist nichts überliefert, lediglich der Name ihrer Mutter ist bekannt: Sarah Grill-Freimann.
Auf dem Meer treffen wir sie wieder: In jungen Jahren arbeitet sie auf einer Schiffsreise als Erzieherin – ein zu dieser Zeit verbreiteter Beruf unter Frauen, die finanziell für sich selbst sorgen müssen oder wollen. Neben der Arbeit mit den Kindern interessiert sie auch der Küchenchef des Schiffs, Arthur Schmidt, ein gebürtiger Weimarer und Sohn des Bürstenmachers Hermann Schmidt. Die beiden heiraten und lassen sich im ägyptischen Alexandria nieder. Die Stadt am Mittelmeer ist seit 1882 unter britischer Kontrolle und erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Hier übernehmen Arthur und Rosa Schmidt den arbeitsintensiven Betrieb eines Hotels, und als Rosa 23 Jahre alt ist, erblickt die gemeinsame Tochter Alexandra, das erste von vier Kindern, das Licht der Welt. Zwei Jahre später folgt Arthur.
Es heißt, dass kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkrieges eines der Kinder krank geworden sei und zur Kur nach Deutschland sollte. Vielleicht stand aber auch nur ein Verwandtenbesuch in Weimar an: Jedenfalls reist Arthur mit beiden Kindern ab, die hochschwangere Rosa bleibt in Ägypten. Ende Juli 1914 erklärt Österreich-Ungarn Serbien den Krieg, das Deutsche Reich zieht Anfang August nach, und in der ausbrechenden Kriegsbegeisterung meldet sich Arthur Schmidt freiwillig an die Front. Während die deutsche Armee an der französischen Marne gestoppt wird und sich ein quälender Stellungskrieg am Horizont abzeichnet, bringt Rosa in Alexandria ihren Sohn Ernst auf die Welt. Erst ein Jahr nach Kriegsbeginn ist es ihr möglich, mit Ernst aus Ägypten auszureisen. Sie folgt ihrer Familie auf beschwerlichen Wegen über Italien und die Schweiz nach Deutschland.

Die Familie überlebt den Krieg. Arthur kehrt von der zusammengebrochenen Westfront als Unteroffizier mit einem Eisernen Kreuz 2. Klasse zurück – das allerdings wird er nach einem Sinneswandel kurz vor seinem Tod zurückgeben.
Einen Neuanfang wollen Arthur und Rosa, beide nun um die vierzig, in Arthurs Heimatstadt versuchen. 1922, im Geburtsjahr des vierten Kindes Horst, pachten sie vom Ehringsdorfer Brauereibesitzer Heydenreich das Weimarer Hotel Hohenzollern. Vor 1902 hieß das Hohenzollern „Schöne Aussicht“ – zweifellos wegen des weiten Blicks, den seine erhöhte Lage gewährt.

Von nun an haben die Schmidts immer wieder nationalkonservative Versammlungen, Aufmärsche und Festlichkeiten vor Augen: 1924 empfängt die mit Flaggen des alten Kaiserreichs herausgeputzte Stadt General Ludendorff, ein gefeierter Weltkriegsgeneral, und mit ihm den Stahlhelm, den Jungdeutschen Orden, den Werwolf, den Deutschen Offiziersbund … – Weimar füllt sich mit militaristischen und nationalistischen Verbänden. Offen wettern sie gegen die junge Republik, die Demokratie, „die“ Juden, fordern „den Galgen“1 für die Vertreter der Reichsregierung. Manche Weimarer erfüllt es mit Entsetzen, doch viele jubeln den Deutschnationalen zu. Da die Stadt es auch nach diesen Exzessen nicht vermag, sich geschlossen gegen solcherart Veranstaltungen zu stellen, wiederholt sich zwei Jahre später das beklemmende Spektakel mit dem ersten NSDAP-Parteitag seit der Neugründung der Partei.

Antisemiten zu Gast bei einer Jüdin

Rosa und Arthur Schmidt sind nicht nur Zuschauer dieser Geschehnisse, sie öffnen ihr Hotel just für jene, die am lautesten den Antisemitismus predigen: In Vorbereitung des Aufmarschs von 1924 versammeln sich im April des Jahres im „Hohenzollern“ führende Nationalsozialisten und Antisemiten und besprechen das weitere Vorgehen der Bewegung, die sich nach dem misslungenen Hitler-Ludendorff-Putsch von 1923 neu zu orientieren sucht.
Im Jahr darauf, 1925, besucht Hitler dreimal die Stadt, und jedes Mal kommt er im Hotel Hohenzollern unter. Im Oktober hält er in der „Erholung“ (heute das „mon ami“) einen Vortrag vor 120 geladenen Gästen, um Spenden zu sammeln. Zum NSDAP-Parteitag 1926 ist das Hohenzollern ausgebucht, in seinen Räumen befindet sich das Organisationsbüro der Partei. Hitler ist allerdings in das repräsentative Hotel Elephant am Marktplatz umgezogen.

Was bewegt Rosa und Arthur Schmidt dazu, Antisemiten bei sich aufzunehmen? Denkbar ist zum einen das geschäftliche Interesse, vielleicht gar finanzielle Not: Das Hotel muss sich in den wirtschaftlich schwierigen Zeiten der Weimarer Republik gegen eine starke Konkurrenz behaupten, insbesondere als es sich an die weniger betuchten Besucher der Stadt richtet, die von Krisen umso stärker betroffen sind. Später, ab den dreißiger Jahren, ermöglicht der Betrieb den Schmidts ein gutes Auskommen.
Zudem erwähnt Rosas Enkelin, man habe sich in der Familie „sehr bewusst deutsch“ gegeben, der in dieser Zeit für die breite Bevölkerung selbstverständliche Patriotismus hat auch die Schmidts geprägt. So habe Rosa später wohl sehr gegrämt, dass der älteste Sohn Arthur aus der Fliegerstaffel der Wehrmacht ausgeschlossen wurde. Vielleicht spricht das konservativ-gemäßigte Gesicht, das Teile der völkischen Bewegung nach außen hin zeigen, die Schmidts an; möglicherweise hören sie nicht hin, wenn Hitler im Bierlokal ihres Hauses von dem „Judenproblem“, das zu lösen sei, spricht. Vielleicht geht es ihnen wie so vielen, die sich mit „Politik“ nicht befassen wollen und glauben, politische Belange und die eigene Lebensführung trennen zu können.

Repressionsmittel Ariernachweis

Doch muss Rosa spätestens bei den ersten antisemitischen Verordnungen durch die nationalsozialistische Regierung bewusst werden, dass auch sie als „nichtarisch“ gilt und aus der „Volksgemeinschaft“ ausgeschlossen werden soll. So definiert das Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums, dass derjenige „nichtarisch“ sei, wer jüdische Eltern habe. Es bildet damit die Grundlage für eines der mächtigsten Werkzeuge des NS-Systems, „Nichtarier“ aufzuspüren und sie gesellschaftlich zu isolieren: den „Ariernachweis“. Das Gesetz wird Jahr um Jahr ergänzt und sein Geltungsbereich erweitert. Beamte, Ärzte, Anwälte und Studenten bis hin zu Musikern und Künstlern müssen ihre „arische“ Herkunft belegen, wollen sie ihre Arbeit behalten. Hinzu kommt der vorauseilende Gehorsam vieler Verbände, Vereine, Unternehmen und Kirchenverwaltungen, die ihn von ihren Mitgliedern, Arbeitern und Angestellten verlangen. Die Nürnberger Gesetze von 1935 schließen auch die letzte Lücke, der Nachweis ist nun für alle Bürger in zahlreichen Belangen erforderlich – von der Heirat bis zur Stellenbewerbung, örtlich gar für den Eintritt in den Feuerwehrverein.

In Weimar sind die Schmidts bekannt, nicht jedoch Rosa Schmidts jüdischer Familienhintergrund, und sie vermeidet wohlweislich jede Situation, die Nachfragen hervorbringen könnte. Auch ihren Kindern ist diese Vorsicht auferlegt. Der älteste Sohn Arthur lebt zu dieser Zeit schon in den USA, nachdem er einige Jahre auf einem Schiff angeheuert hat und schließlich 1930, mit 23 Jahren, seinen Wohnsitz nach Amerika verlegte.
Alexandra arbeitet nach der Schule im Hotel ihrer Eltern und heiratet 1932 ¬– mit 26 Jahren – den Lebensmittelkaufmann Artur Greulich aus Lehnstedt. Sie finden ein Zuhause am Zeppelinplatz, und im Juni 1934 bekommt das Paar die Tochter Marie-Luise, der zwei Brüder folgen.

Vorladungen, Zwangsarbeit, Deportation

Die Schmidts bleiben unauffällig. Noch im Oktober 1938 erhält Rosa Schmidt einen Pass ohne ein für Juden erforderliches aufgedrucktes „J“. Doch ist Alexandra 1942 gezwungen, einen Nachweis erstellen zu lassen. Im Juni bekommt sie vom Thüringer Landesamt für Rassewesen einen Abstammungsbescheid zugeschickt, der ihr bezeugt, mit zwei „volljüdischen Großelternteilen“ ein „Mischling 1. Grades“ zu sein. Ihre Kinder Marie-Luise und Günter seien „Mischlinge 2. Grades“. Die Aufdeckung bringt Verfolgung und Tod in die Familie.
Rosas Sohn Ernst wird als Flieger in der Wehrmacht vom Dienst suspendiert, als „Mischling“ ist ihm eine Hochzeit mit seiner Verlobten untersagt. Sie heiraten unter Geheimhaltung seiner Herkunft in Leipzig und leben fortan mit der Gefahr, entdeckt zu werden. Rosas jüngster Sohn Horst wird zur Zwangsarbeit verschleppt, wahrscheinlich in ein OT-Lager2 bei Bitterfeld. Ihm gelingt die Flucht nach Berlin, wo er untertaucht. Auch sein älterer Bruder Arthur entgeht dem Lagersystem der Nazis nicht. Als amerikanischer Soldat gerät er im Dezember 1944 in Kriegsgefangenschaft und wird in das „Stalag“ IX B in Bad Orb verbracht.

Der NS-Staat geht systematisch vor und greift sich zunächst jene heraus, die am leichtesten zu isolieren sind. Im Oktober 1941 wird Juden die Auswanderung verboten, zugleich laufen Massendeportationen in Konzentrations- und Vernichtungslager an. Bis zum September 1942 halbiert sich die Zahl der sich im „Altreich“ befindlichen vermeintlichen Juden auf rund 75.000.3 Die „Mischehe“ mit Arthur bedeutet für Rosa einen fragilen, letztlich nur vorübergehenden Schutz.

Weimars verbliebene jüdische Bürger werden in „Judenhäuser“ umquartiert, nur noch wenigen ist aufgrund ihrer „arischen“ Partner erlaubt, zu Hause zu wohnen. Durch die Zielvorgabe, das Reich „judenfrei“ zu machen, erhöht sich nun auch hier der Druck auf die Mischehen.
1943 beginnt die Gestapo, auch noch nach den letzten unentdeckten Juden zu fahnden, und wer als Jude bekannt ist, wird streng überwacht. Jeder kleinste Anlass ist der Gestapo willkommen, um zuzugreifen. Gezielt überprüft sie zuvor ausgegebene Haushaltslisten nach Falschangaben, führt Razzien durch, bespitzelt, ermuntert zu Denunziationen.
Arthur und Rosa Schmidt leben in Angst vor dem Deportationsbescheid. Bei der Erstellung einer Haushaltsliste im Oktober 1943 verschweigt Arthur, dass seine Frau als Jüdin gilt, auch den Zwangsnamen „Sara“ vermerkt er nicht. Einige Monate später kommt ihm die Gestapo auf die Spur. Im Sommer 1944 wird er vom Leiter des Judenreferates, Waldemar Eißfeld, vernommen, kurz darauf ergeht eine Strafzahlung von 150 Reichsmark. Den Schmidts wird Täuschung angelastet, Arthur selbst hat sich verdächtig gemacht und kann seine Frau nun nicht mehr schützen.
Auch Rosa muss Vernehmungen im Weimarer Marstall durchstehen. Die Verhöre durch Eißfeld sind gefürchtet: Der Kriminalangestellte demütigt die Vorgeladenen, droht mit der Deportation ins KZ, schlägt ihnen höhnisch den Suizid vor.

Mitte Oktober 1944 erhält auch Artur Greulich, Rosas Schwiegersohn, die Vorladung der Gestapo – mit der Aufforderung, sich in drei Tagen um sieben Uhr am Kegelplatz einzufinden und Arbeitskleidung, festes Schuhwerk und Marschverpflegung für zwei Tage mitzubringen. Weil er nicht in die Scheidung von seiner Frau Alexandra einwilligt, wird er in ein OT-Lager der Leunawerke gebracht – dasselbe wohl, aus dem sein Schwager Ernst floh. Er hat das „Glück“, in der Schreibstube arbeiten zu dürfen und die Befreiung 1945 zu erleben. Auch Alexandra wird zur Zwangsarbeit herangezogen. Zusammen mit anderen Weimarer „Mischlingen“ ist sie nun gezwungen, Straßen zu kehren, in einer Gärtnerei anzupacken und auf dem Hauptfriedhof auszuhelfen.
Sie erduldet es und trauert um ihre Mutter. Kurz zuvor, im September 1944, wurde Rosa von der Gestapo erneut vorgeladen und plötzlich, „so, wie sie gekleidet war“, in einen Zug nach Auschwitz gesteckt. Rosas Mann Arthur wurde von einer Bekannten, die Rosa auf dem Bahnhof gesehen hat, informiert und eilte ihr nach. Doch er kam zu spät.

Jene, die Rosa in den Tod geschickt haben, überbringen ihrem Mann im November die Todesnachricht aus Auschwitz. Mündlich. Nach all den Jahren der Angst und Vorsicht und auch der Hoffnung, dass Rosa der Deportation entgeht, braucht der schwerkranke Arthur Schmidt Gewissheit. In trostlosen Worten, sich an die Formalien klammernd, schreibt er im Dezember 1944 dem Lagerkommandanten von Auschwitz und bittet ihn um eine Sterbebescheinigung, die persönlichen Gegenstände seiner Frau und die Urne mit ihrer Asche:

„Herr Lagerkommandant!
Am 4. dieses Monats wurde mir von einem Beauftragten der Geheimen Staatspolizei mitgeteilt, dass meine Ehefrau dort an einem Darmkatarrh mit Hinzutreten der Herzlähmung verschieden sei.
Ich bitte Sie nun, mir eine amtliche Bescheinigung des Todes übermitteln zu wollen, damit ich wegen der Nachlaßregularien das Erforderliche veranlassen kann. Was die persönlichen Sachen meiner verstorbenen Ehefrau anlangt, die sie mit nach Auschwitz genommen hat (insbesondere Trauring, Mantel etc.), wäre es mir sehr erwünscht, wenn ich bald in deren Besitz gelangen könnte, und ich bitte höflichst um Mitteilung darüber, was insoweit verfügt worden ist.

Und nun habe ich noch eine Frage. Wäre es möglich, daß ich die Urne mit der Asche meiner verstorbenen Ehefrau ausgehändigt erhielte? Ich würde das allergrößte Gewicht darauf legen.“

Doch Rosas Habseligkeiten sind wohl längst schon weiterverwertet worden, und der industrielle Massenmord in Auschwitz hinterlässt nur namenlose Asche, die auf den umliegenden Wiesen und Feldern verteilt wird.
Eine Bescheinigung des Todes seiner Frau erhält Arthur noch. Im Januar 1945 lässt er Trauerkarten für Rosa drucken und veranlasst ihre – wenn auch nur symbolische – Beisetzung auf dem Friedhof. Erschöpft und in Trauer stirbt auch er kurz darauf Ende Januar.

 

1 Siehe Mauersberger, Hitler in Weimar, S. 123

2 Ein OT-Lager ist ein Lager der Organisation Todt, benannt nach ihrem Führer Fritz Todt. In diesen paramilitärischen Lagern müssen unter anderem Zwangsarbeiter, KZ-Häftlinge und Kriegsgefangene körperliche Schwerstarbeit in Bauprojekten des Militärs (z. B. U-Boot-Bunkeranlagen, Führerhauptquartier Wolfsschanze, Atlantikwall) leisten.

3 Im „Altreich“ lebten Ende Oktober 1941 noch 150.925 als Juden definierte Personen, darunter überproportional viele Frauen und Alte. Mit dem 15. Oktober 1941 begann die systematische Massendeportation deutscher Juden in den Osten. Im September 1942 befanden sich nur noch 75.816 Juden im „Altreich“. Wolf Gruner: „Von der Kollektivausweisung zur Deportation“, in: Birthe Kundrus, Beate Meyer (Hrsg.): Die Deportation der Juden aus Deutschland, Göttingen 2004

 

Quellen:

Udo Wohlfeld: … und unweigerlich führt der Weg nach Buchenwald, Geschichtswerkstatt Weimar 2010

Volker Mauersberger: Hitler in Weimar, Berlin 1999, Rowohlt

Marlis Gräfe u.a.: Quellen zur Geschichte Thüringens: Die Geheime Staatspolizei im NS-Gau Thüringen 1933–1945, Bd. 2, Landeszentrale für politische Bildung, Erfurt 2008

Erika Müller, Harry Stein: Jüdische Familien in Weimar, Stadtmuseum Weimar 1998

Michael H. Kater: Weimar: From Enlightenment to the present, Yale University Press 2014

Wolf Gruner: „Von der Kollektivausweisung zur Deportation“, in: Birthe Kundrus, Beate Meyer (Hrsg.): Die Deportation der Juden aus Deutschland, Göttingen 2004

http://weimar-im-ns.de/ort19.php (01.04.2016)